Von 1904-1905 war die Schule im Mesnerhaus geschlossen, um die Gemeinde zu einem Schulneubau zu zwingen. Am 16. Mai 1906 fand dann die Grundsteinlegung zum Schulhausbau statt. Am 23.Oktober 1906 erfolgte die Einweihung des neuen Schulhauses und am 1. November 1906 wurde es seiner Bestimmung übergeben. Die Schule war nur zweiklassig und Schulleiter dieser Schule war Eduard Tusch. Neben ihm war nur noch eine Lehrerin tätig. Die Schülerzahl war anfangs eher gering, aber im Laufe der Zeit steigerte sie sich. Im Jahre 1929/1930 betrug die Schüleranzahl etwa 129 und ab 1940 lag dann immer bei ca. 190. 1949 wurden schließlich fünf Klassen errichtet, aber es standen nur drei Klassenräume zur Verfügung. Die Schulraumnot war sehr groß, daher war auch ein Zubau der Schule geplant. Seit 1950 wirkte Robert Blaschke als definitiver Leiter der Schule.
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Am Samstag, den 15. September 1973 fand die Einweihung der neuen
Volksschule Preitenegg statt. Bürgermeister Johann Münzer hieß
die Festgäste willkommen, an der Spitze den Herrn Landeshauptmann Hans
Sima. Nach den Begrüßungsworten gab Bürgermeister Münzer
einen kurzen Rückblick zum Baugeschehen.
Das alte, damals noch bestehende Schulgebäude wurde 1906 erbaut und befand
sich schon in einem äußerst schlechten Bauzustand. Sanierungen wären
unwirtschaftlich gewesen und außerdem war die Schule viel zu klein. Nach
den Worten des Bürgermeisters nahm der Ortspfarrer von Preitenegg Hochwürden
Franz Vodnik die Weihe des neuen Volksschulgebäudes vor. Im Anschluss übergab
der Landeshauptmann Hans Sima die Schlüssel zu diesem Hause mit den besten
Wünschen für die Zukunft dem Leiter der Volksschule, Herrn Oberschulrat
Direktor Robert Blaschke. Nach den Schlussworten des Bürgermeisters spielte
die Trachtenkapelle und sangen alle Festgäste das Kärntner Heimatlied.
Damit war der offizielle Teil der Schulhaussegnung beendet. Jedermann konnte
nun die Räume des Hauses besichtigen und sich in der Zentralgarderobe mit
Würsteln und Getränke stärken.
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